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Visionen by Architects, not Architecture

Das Alte Hallenbad – ein Ort für besondere Veranstaltungsformate

VISIONEN in Kooperation mit VELUX

Visionen für das Bauen von heute und morgen.
Die Bauindustrie muss eine Wende machen. Wie können Architekten wirken und was kann bzw. soll die Architektur das schaffen? Mit dieser Fragestellung haben wir, zusammen mit Velux gearbeitet, um deutschsprachigen Architekten nach ihren Visionen für das Bauen von heute und morgen fragen.

Über die Serie
Viele Architektinnen und Architekten suchen aktuell nach Lösungen, um auf die Herausforderungen zu reagieren, vor der die Architektur und das Bauen stehen. Es geht nicht mehr nur darum, die Umwelt zu gestalten, sondern sie zu erhalten.

In der Videoreihe spricht die Publizistin Christine Müller mit Vordenkerinnen und Vordenkern über Ihre Visionen. In den ersten vier Interviews kommen Florian Nagler, Dietmar Eberle, Barbara Buser sowie Anja und Markus Innauer zu Wort. Sie alle haben ihre eigene Haltung entwickelt – und liefern damit Impulse, um sich selbst auf den Weg zu machen.


Visionen: Florian Nagler

“Ein voll verglastes Haus ist Vergangenheit.”
Florian Nagler eröffnet die neue Videoreihe “Visions”. Er ist ein Kämpfer für das einfache Bauen. Der Münchner Architekt hat den Einfluss von Architektur auf unsere Umwelt – die gebaute und die ungebaute – schon als junger Mensch kennengelernt. Gleichzeitig prägte ihn die traditionelle Architektur seiner Heimat, das ländliche Bayern. In seiner Vision für das aktuelle und zukünftige Bauen verbindet der Zimmermann, Architekt und Universitätsprofessor Nagler diese Einflüsse zu der Forderung nach einem einfachen Bauen.

Prof. Florian Nagler leitet seit 2001 mit Barbara Nagler das Büro Florian Nagler Architekten. Seit 2010 ist er Professor für Entwerfen und Konstruieren an der TU München.

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Visionen: Barbara Buser

“Hört auf neu zu bauen.”
Mit der Schweizer Architektin Barbara Buser kommt in der zweiten Folge der Interviewreihe eine Pionierin und Expertin für ressourcenschonendes Bauen im Bestand zu Wort. Ihr Baubüro in situ transformiert Immobilien, die die wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und infrastrukturellen Entwicklungen als Leerstellen zurückgelassen haben.

Die Vision von Barbara Buser wird gleich zu Beginn des Videos deutlich. Mit einem strahlenden Lächeln berichtet sie über die Freude, die es ihr macht, Gebäude zu retten. Sie mit ihren Herstellungs- und Gebrauchsspuren zu erhalten und ihnen neues Leben einzuhauchen.
Erhalt statt Abriss und Neubau ist für die Umbau-Expertin die einzige Lösung, um in der uns verbleibenden Zeit den CO2-Ausstoß im Bausektor so drastisch zu reduzieren, wie es notwendig ist, um unser Klima vor dem Kollaps zu bewahren.

Barbara Buser beschäftigt sich seit drei Jahrzehnten mit der Umnutzung von Gebäuden und der Wiederverwendung von Bauteilen. Sie gründete das baubüro in situ aus Basel und unter anderem die Kantensprung Stiftung zur Förderung von urbanen Transformationen und die Genossenschaft «wohnen & mehr».

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Visionen: Anja Innauer und Markus Innauer


“In den letzten Jahren hat man sicher zu viel gebaut.”
In der dritten Folge kommen zwei junge Architekturschaffende zu Wort: Anja und Markus Innauer. In ihrer Grundhaltung sind sie sich einig: Gebäude müssen so geplant werden, dass sie möglichst lange nutzbar sind. Dennoch bringen sie eigene Akzente ein. Während Anja Innauer auf den Austausch mit Menschen anderer Professionen und das gemeinsame Wirken setzt, fordert Markus Innauer die Architekturbranche mit der Wunsch nach schöner Architektur heraus.

Bereits optisch wird die Harmonie, die durch sich ergänzende Unterschiede entsteht, deutlich: Anja Innauer trägt einen weißen Hosenanzug, Markus Innauer das obligatorische dunkle Hemd. Ähnlich sind sich in ihrer überlegenen Art. Und auch das eine Gemeinsamkeit: Beide haben sich mit ihren jeweiligen Büros einen Namen gemacht – über die Grenzen ihrer Heimat, dem Vorarlberg hinaus.

Anja Innauer mitgründete 2016 das Architekturbüro NONA Architektinnen in Dornbirn, Österreich.
Markus Innauer mitgründete 2013 das Architekturbüro Innauer Matt Architekten in Bezau, Österreich.

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Visionen: Dietmar Eberle

“Mit dem wenigen, das zur Verfügung steht, ein Maximum erreichen.”
Zum Abschluss der ersten Staffel der Interviewreihe „Visionen“ ist ein Meister des nachhaltigen Bauens zu Gast bei „Architects, not Architecture“: Dietmar Eberle. Der Vorarlberger Architekt hat 40 Jahre Berufs- und noch mehr Lebenserfahrung. Er bringt eine Gelassenheit mit, die dem Gespräch über die Zukunft des Bauens guttut. Dadurch entsteht Raum, sich auf die Kernaufgaben der Architektur zu besinnen – diese sind, laut Eberle, nicht weniger als der Schlüssel für eine nachhaltige Architektur.

Die alten Gebäude aus dem Heimatort von Dietmar Eberle bringen etwas mit, das für den Architekten beispielhaft ist: Die anonymen Baumeister gingen mit dem, was vorhanden war, extrem sorgfältig und intelligent um und schafften so einen hohen Nutzwert. Diese Kunst des Bauens – und das Wissen darum – ist für den Gründer des weltweit tätigen Büros Baumschlager Eberle Architekten zentral, um zukunftsfähige Gebäude zu bauen.

Dietmar Eberle wurde 1952 geboren. Er studierte an der TU Wien (A). Seit 1985 unterhält er mit Carlo Baumschlager ein eigenes Architekturbüro. Seit 1983 lehrte er in Hannover, Wien, Linz, Zürich, New York und Darmstadt. Seit 1999 ist er Professor für Architektur an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH), Zürich (CH) und Leiter des ETH Wohnforums.

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